Aktuelle INFO !

Aufgrund der Straßensperrung haben wir bereits seit heute dem 31.10.2018 geschlossen!

Vom 05.11. bis 21.12.2018 machen wir dann Betriebsurlaub...

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Herzlich Willkommen im Berggasthof Gerstruben

heißen Sie Judith Hindelang und Thomas Knestel, seit Dezember 2017 Pächter des traumhaft gelegenen Gasthofes.

In der gemütlichen Stube oder auf der sonnenverwöhnten Terrasse möchten wir unsere Gäste mit einer bodenständigen, heimischen Küche bewirten. Käsespatzen, Wildgerichte, deftige Brotzeiten und weitere Köstlichkeiten der Allgäuer Küche laden zum Schlemmen ein. Hausgebackene Kuchen zum Nachmittagskaffee runden die Wanderung zum Bergbauerndorf Gerstruben ab. Die erfrischenden Getränke beziehen wir von der Familienbrauerei Zötler aus Rettenberg.

Das autofreie Bergbauerndorf ist zu Fuß von Oberstdorf aus in ca. zwei Stunden oder mit dem Fahrrad zu erreichen. In den Sommermonaten kann man donnerstags von Oberstdorf mit dem Marktbähnle nach Gerstruben fahren.

Das historische Jakobihaus kann donnerstags, wenn das Marktbähnle da ist (ab ca. 17 Uhr) oder samstags, während den Sommermonaten, besichtig werden.

Die Aussicht hier oben ist einmalig, der Blick auf die Höfats oder die Trettachspitze ist atemberaubend und lädt zum Wiederkommen in das schöne Gerstrubertal ein.

Bis bald, im Berggasthof Gerstruben…

Öffnungszeiten:

Wintersaison: 10 – 17 Uhr
Sommersaison: 10 – 18 Uhr,

Ruhetag: Mittwoch

Berggasthof Gerstruben

Judith Hindelang und Thomas Knestel
Gerstruben 1
87561 Oberstdorf

Tel.: +49 (0)8322 95 92 90
info@berggasthof-gerstruben.de

Wanderwege nach Gerstruben

  • Von Oberstdorf, Mühlenbrücke, an der Trettach entlang den Grubenweg folgen, am Abzweig Gerstruben links die Fahrstraße hinauf nach Gerstruben. Gehzeit ca. 2 Stunden.

  • Vom Renksteg hinauf in Richtung Golfplatz, über die Trettachbrücke bis zum Abzweig nach Gerstruben, dort links die Fahrstraße hinauf nach Gerstruben. Gehzeit ca. 1 ¾ Stunden.

  • Über den Hölltobel: vom Abzweig der Fahrstraße nach Gerstruben rechts weiter in Richtung Spielmannsau. Nach ca. 1 km links einem Wanderpfad folgen in Richtung Hölltobelweg.

  • Über den Rautweg: vom Abzweig der Fahrstraße nach Gerstruben rechts weiter in Richtung Spielmannsau, den Fußweg über Gottenried nehmen. Ca. 1 km nach Gottentied links hoch auf den Wanderweg in Richtung Gerstruben.

 

Geschichte von Gerstruben


Als die Ritter Oswald und Marquart von Heimenhofen im Jahre 1361 ihren Besitz teilten, bekam Oswald den südlichen Teil des Gebietes mit Oberstdorf, und eine Reihe von Leibeigenen zugesprochen, darunter auch die „Gerstruwerin und iriu Kinde“. Dieser Vertrag ist die erste Urkunde, aus der auf die Besiedelung von Gerstruben geschlossen werden kann. Wann die Vorfahren dieser „Gerstruwerin“ hier ansässig wurden, liegt im Nebel der Vergangenheit verborgen.

Zehn Anwesen und die Kapelle im Ort, die Einöde Raut und das Sägewerk über dem Hölltobel drüben bildeten zusammen über Jahrhunderte die „Gemeinde“ Gerstruben, die einige Waldungen und eigene Alpen besaß. Im Jahre 1818 kam Gerstruben zur Gemeinde Oberstdorf, zu dessen Pfarrei es seit jeher gehört hatte.

Der rauen Natur den Lebensunterhalt abringen, das war das Los der Bewohner. Hart war die Arbeit und gering der Ertrag. Keine Straße, nur ein Saumstieg verband das Bergdörflein mit dem Tal. Bessere Verdienstmöglichkeiten, die Nähe zur Kirche, die Nähe zur Schule für die Kinder, die Nähe zu Ärzten, Hebammen, Tierärzten u. a. lockten unten im Tal, und ließen im 19. Jahrhundert junge Menschen abwandern. Auf jeden der im Dorf verbliebenen Bewohner kamen immer mehr Gemeinschaftsaufgaben zu. Wege, Stege, Alphütten, kilometerlange Holzzäune, Wasserleitungen, die Kapelle, das Sägewerk, alles musste erhalten werden.

Die Arbeit wurde mehr, die Not größer. Käse und Schmalz, die hauptsächlichen Erzeugnisse der Gerstruber, mussten fast unter dem Gestehungspreis verkauft werden, weil die aufkommenden Sennereien im Tal alles billiger anboten. Holz musste kostenlos ins Tal transportiert werden, um mit anderen Anbietern konkurrieren zu können. So die Situation als 1892 Kemptner Geschäftsläute den verbliebenen acht Hofstattbesitzern ein lukratives Kaufangebot unterbreiteten: Zum Bau eines Elektrizitätswerkes sollte der Dietersbach durch einen Damm aufgestaut und Gerstruben in einem See versinken. Da prallten die Meinungen hart aufeinander. Letztendlich wurde das ganze Tal verkauft. Doch – das Projekt scheiterte, denn es fanden sich zu wenig Stromabnehmer.

Für die Investoren uninteressant geworden, ging Gerstruben 1896 in den Besitz des Industriellen Cornelius Freiherr von Heyl zu Herrnsheim über, der aber nur jagdliche Interessen verfolgte. Es war ein Glücksumstand, dass Baron Heyl die Gebäude nur erhalten und nicht umbauen ließ.

1953 konnten die Oberstdorfer „Rechtler“ unter großen finanziellen Opfern Gerstruben von der Familie Heyl zurückkaufen und vor dem Verfall retten. Lange bevor der Denkmalschutz großes Schlagwort wurde, hat diese Gruppe vorbildlich gehandelt.

Text: Eugen Thomma, Oberstdorf

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